FAQ (Frequently Asked Questions)

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Antwort auf/zuklappen Management Leitsystem

Eine wesentliche Voraussetzung für korrekte Entscheidungen besteht darin, dass die, den erhobenen Daten zugrunde liegenden Prozesse, einheitlich geregelt sind und die Datenbasis zentral gepflegt wird. Der schnelle, sichere und rollengerechte Zugriff vom Groben zum Detail auf die selbe Darstellung zu jeder Zeit von jedem Ort aus wird zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Dabei soll die Auswertung verschiedenste Datenquellen integrieren und effizient den aktuellen Anforderungen angepasst werden können. mehr

Antwort auf/zuklappen Content-Management

Geht man den Wurzeln des Begriffes Content-Management nach, so muss man feststellen, dass bereits der Begriff im Angloamerikanischen [6] nicht eindeutig fassbar ist (ein grundlegendes Problem ist hier die Abgrenzung der Termini Daten, Information, Content, Dokument und Wissen sowohl innerhalb einer Sprache als auch zwischen Sprachen wie z. B. Deutsch und Englisch). Content ist nicht einfach eine Neudefinition des herkömmlichen Dokumentenbegriffs. Content ist im Prinzip alles was an inhaltlicher Information in Systemen vorgehalten wird. Selbst die herkömmliche Abgrenzung zwischen schwach- oder unstrukturierten Daten greift beim Begriff Content nicht mehr.

Content wird heute mit Datenbanken verwaltet und die Grenze zwischen strukturierten Datensätzen und unstrukturiertem Content ist längst verwischt. Es gibt jedoch Merkmale für elektronischen Content, die diesen von anderen Formen von Inhalten in elektronischen Systemen unterscheiden.

Definition „Content“ im Rahmen des Enterprise Content-Management-Konzeptes:

Content (engl. für Inhalt) ist Information in strukturierter, schwach strukturierter und in unstrukturierter Form, die in elektronischen Systemen zur Nutzung bereitgestellt wird.

Strukturierter Content sind Daten, die in einem standardisierten Layout aus datenbankgestützten Systemen bereitgestellt werden (z. B. formatierte Datensätze aus einer Datenbank).
Schwach strukturierter Content sind Informationen und Dokumente, die zum Teil Layout und Meta-Daten mit sich tragen, jedoch nicht standardisiert sind (z. B. Textverarbeitungsdateien).
Unstrukturierter Content besteht aus beliebigen Informationsobjekten, deren Inhalt nicht direkt erschlossen werden kann und die nicht eine Trennung von Inhalt, Layout und Metadaten besitzen (Bilder, GIFs, Video, Sprache, Faksimiles etc.)
Content setzt sich immer aus dem Inhalt und zugehörigen Meta-Informationen zusammen. Diese Meta-Informationen müssen für den Nutzer nicht unbedingt sichtbar sein. Sie dienen vorrangig der Verwaltung und Kontrolle des eigentlichen Inhalts. Wichtige Komponente von CMS Content-Management-Systemen ist daher die Trennung von Layout- und Strukturinformationen vom eigentlichen Inhalt.

Für diese Aufgabe gewinnt XML, eXtensible Markup Language, als universelle Beschreibungssprache immer mehr an Bedeutung (ohne dass die Nutzung von XML für Schnittstellen und Dokumentformate heute bereits als grundlegende Eigenschaft zu werten ist).

Definition „Content-Management-System (CMS)“

Content-Management-Systeme (CMS) im übergreifenden Sinn unterstützen:

- die Erstellung von Content (direkt oder durch Anbindung weiterer Programme),
- die Verwaltung von Content (Content-Management im engeren Sinn),
- die Bereitstellung von Content (Präsentation, Distribution),
- die Kontrolle von Content (Rechte, Versionierung) und
- die Individualisierung von Content (Personalisierung, Sichten).
Content-Management im engeren Sinn bezeichnet lediglich die programmgestützte Verwaltung von Inhalten (Datenbanken, Archive etc.).

Die Begriffe Content-Management, Content-Management-System und CMS werden von Anbietern und Anwendern häufig undifferenziert benutzt. Bei der Betrachtung des Themas Content-Management muss daher zwischen der generellen Kategorie CMS Content-Management-Systeme sowie zwei speziellen Ausprägungen, den WCMS Web-Content-Management-Systemen und ECMS Enterprise-Content-Management-Systemen unterschieden werden. Sie haben verschiedene Ursprünge, differente Funktionen und einen sehr unterschiedlichen Anspruch.

Es sind somit drei Hauptströmungen der „Begriffsbesetzung“ Content-Management festzustellen. Rechnet man DAM Digital Asset Management bzw. auch MAM Media Asset Management oder RMM Rich Media Management genannt, hinzu, sind es sogar vier Ansätze.

 

Antwort auf/zuklappen Enterprise-Content-Management

Enterprise-Content-Management (ECM) umfasst die Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen im Unternehmen.

Die Bezeichnung Enterprise-Content-Management, ECM, ist ein modernes Kunstwort, das Produkte, Lösungen, einen Markt und eine Branche beschreiben soll. Sie setzt sich aus drei Einzelbegriffen zusammen, die in dieser Kombination eine spezielle Bedeutung haben. Enterprise steht für eine von allen Privilegierten (Zugangs- und Bearbeitungsrechte) eines Unternehmens (im Sinne einer Firma) nutzbare Lösung. Darüber hinaus dehnt sich der Begriff Enterprise in diesem Zusammenhang auf Unternehmen in weitesten Sinne aus (private Projekte, Vereine, Anstalten des öffentlichen Rechts, etc.). Content steht für beliebige Inhalte in elektronischen Systemen. Management wird im Sinne eines Softwaresystems benutzt und steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen. Es wurden mehrere Versuche unternommen, den Begriff Enterprise-Content-Management in die deutsche Sprache zu übertragen, z. B. "Unternehmenscontentverwaltung" oder "Unternehmensinhaltemanagement". Alle Versuche leiden darunter, dass sie den Kern des Konzeptes von ECM nicht treffen und außerdem selbst nicht abgegrenzte Anglizismen als Wortbestandteil beinhalten. Eine Übertragung ist außerdem nicht notwendig, da sich der Begriff Enterprise-Content-Management und das zugehörige Akronym ECM im deutschen Sprachraum etabliert hat.

 

Antwort auf/zuklappen Portallösungen

Portallösungen: Fachportale schaffen für den Anwender einen effizienten und homogenen Zugang zu allen für seine Aufgabenstellung erforderlichen Daten, Informationen und Anwendungen. Dadurch können Prozesse erheblich vereinfacht und beschleunigt werden.

Antwort auf/zuklappen Prozessberatung

Ein Unternehmen ist ein komplexes System mit einem Beziehungsgeflecht aus Aufgaben, Organisationseinheiten, Informationsträgern, Systemen und Anwendungen. Bevor aber Prozesse mit Hilfe von "modernen" Lösungen optimiert werden können, ist es wichtig, den aktuellen Zustand transparent zu machen. So können Schwachstellen identifiziert, Integrationsmöglichkeiten erkannt und Optimierungspotenziale herausgearbeitet werden. Dies ist für uns einer der Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Integrationsprozesse.

Veränderungsprozesse sorgen dann auch nachhaltig für Akzeptanz und generieren positive Wirkungen, wenn das Wissen, die Erfahrung und Kompetenz aller Beteiligten in die Gestaltung des Zukünftigen mit einfließen kann. Dies fördern wir durch unsere methodische und strukturierte Vorgehensweise.

Antwort auf/zuklappen Prozessvisualisierung

Prozessvisualisierung ist die graphische Darstellung von Prozessen auf einer Benutzerschnittstelle. Prozessvisualisierung wird angewendet für Qualitätsmanagement, Automatisierungstechnik, Verfahrenstechnik, Managementprozesse, betriebswirtschaftliche Prozesse, etc., aber auch in Forschung und Entwicklung zur Simulation von Abläufen.

siehe auch Management Leitsysteme

Antwort auf/zuklappen Realtime Monitoring

Das Realtime Monitoring erfasst alle relevanten Daten so wie diese im laufenden Prozess anfallen. Über Standardschnittstellen wird auf alle relevanten Datenquellen aus den Unternehmensbereichen zugegriffen: Diese Daten werden zentral aufbereitet, aber dezentral über das Internet oder ein Intranet innerhalb eines Portals zur Verfügung gestellt.

Dabei stehen die Daten personalisiert zur Verfügung und werden grafisch aufbereitet, um je nach Aufgabe intuitiv erfassbar zu sein. Das heißt, Anwender sehen nach dem Anmelden per Single-Sign-On nur die für sie bestimmten Daten. Das erleichtert den Umgang mit der Informationsflut und stellt den Schutz vertraulicher Daten sicher.

Antwort auf/zuklappen RSS-Feed

RSS ist ein Dateiformat, das auf XML basiert und für den Austausch von Nachrichten aller Art benutzt wird, da es Informationen via Internet effizienter beschafft.

Bei einer RSS-Datei ist die Information auf die Schlagzeile und Textanrisse neuster Artikel reduziert, und somit zu einem stark verbreitetem Medium für den Austausch von Nachrichten, Informationen und Kommunikation (private Weblogs und Diskussionsforen) avanciert. Der Leser profitiert von diesen RSS-Dateien, da er sich Informationen binnen kürzester Zeit beschaffen kann, ohne die jeweilige Webseite direkt besuchen zu müssen, und seinem Interesse basierend sämtliche Informationen dazu anlesen kann. Ihr RSS-Reader übermittelt Ihnen die aktuellsten Nachrichten, die in Ihrem News-Reader sofort in der jeweiligen Schlagzeile angezeigt werden. Interessiert Sie die Schlagzeile, gelangen Sie mit einem Klick zum gewünschten und vollständigen Artikel.

Es gibt mehrere Begriffe, für die das Akronym RSS steht: 

  • Rich Site Summary" (Version 0.9x, 0.91 und 2.0)
  • RDF Site Summary" (Version 2.0)
  • Really Simple Syndication"

Ursprünglich wurde RSS von der Firma Netscape 1999 entwickelt und wird aufgrund der Entsehungsgeschichte in mehrere Versionen unterschieden:

  • RSS 0.9 erstmalig von der Firma Netscape 1999 entwickelt, der lediglich die Überschrift und den link enthielt
  • RSS 0.9x entwickelt von der Firma Userland mit der Planung es als Weblogging-Software einzusetzen
  • RSS 0.91 wenige Zeit später entwickelt, lieferte zu der Überschrift auch den Volltext
  • RSS 0.92 von der Firma Userland
  • RSS 0.93 enthielt das Erscheinungsdatum
  • RSS 1.0 entwickelt von der RSS-DEV Arbeitsgruppe war ein unabhängiger Nachfolger von RSS 0.9, der vollständig auf W3C-Standard RDF-Format (Resource Description Framework) basierte
  • RSS 0.94 wurde nie vorgestellt, sondern lediglich in RSS 2.0 umbenannt und weiterentwickelt sowie Elemente hinzugefügt, da er als Standard nicht akzeptiert wurde.

Heute werden die Versionen RSS 0.91, 1.0 und 2.0 benutzt.